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Die Hundesportart Obedience stammt aus Groß Britannien und heißt übersetzt einfach nur “Gehorsam”. Dieses Sportart ist erst seit einigen Jahren
in Deutschland bekannt und wird bislang nur in wenigen Hundesportvereinen betrieben.
Die Hunde haben teilweise sehr komplizierte Gehorsamsübungen zu absolvieren. Dabei wird auf Perfektion geachtet. Schiefes Sitzen oder Gehen, Kauen auf dem
Bringholz oder Aufnehmen eines falschen Apportiergegenstandes werden sofort mit Punktabzug bedacht. Durch die oft phantastischen Leistungen der Hunde sind
Obedience-Prüfungen für Zuschauer sehr sehenswert.
Auch wenn auf Prüfungen sehr hart bewertet wird, macht die Arbeit an den Übungen großen Spaß, ganz besonders auch den Hunden. Diese genießen es wie der Mensch, eine Herausforderung zu haben. Ein hart erarbeitetes Leckerli schmeckt um so besser.
Mit modernen Ausbildungsmethoden (z.B. Clickertraining) bereiten wir unsere Teams systematisch auf die einzelnen Prüfungsstufen vor. Zunächst ist es jedoch
wichtig, den Hunden beizubringen, “wie man lernt”. Sie sollen konzentriert auf den Hundeführer achten und die Übungen in ganz kleinen Schritten
selbst erarbeiten. Die Hundeführer müssen lernen, ihren Hunden klare Anweisungen zu geben, und - wenn eine Übung gut ausgeführt wurde - konsequent zu
belohnen. Wir arbeiten ohne Strafe, sondern ausschliesslich mit “positiver Bestärkung”. Letzteres macht nicht nur mehr Spaß, sondern ist auch
grundsätzlich der erfolgreichere Weg, wenn man herausragende Leistungen erreichen will.
Insgesamt ist Obedience eine ideale Sportart, um die Beziehung zwischen Hund und Hundeführer immer enger werden zu lassen.
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